Digitale Transformation

Künstliche Intelligenz – wenn Maschinen das Denken lernen

Sie nehmen ihre Umgebung wahr, verstehen, handeln, lernen – und dennoch sind sie keine Lebewesen: Künstliche Intelligenz ermöglicht es IT-Systemen, sich menschenähnlich zu verhalten. Wo kommt Künstliche Intelligenz bereits zum Einsatz? Welche Potenziale hat sie in der Zukunft? Und welche ethischen Grundsätze sind bei der Nutzung zu beachten? Diese und andere Fragen beantwortet Experte Dr. Frank Wisselink von Detecon International im Video.

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Künstliche Intelligenz soll menschliches Denken simulieren

Ob Roboter in der Industrie, die mit Menschen interagieren, intelligentes Parken in Städten oder virtuelle Assistenten im Kundenservice – Künstliche Intelligenz (KI) erleichtert bereits heute an vielen Stellen den Alltag. Doch KI bietet noch weit mehr Potenzial, den Menschen weitere Aufgaben abzunehmen. Geforscht wird an Systemen, die menschliches Denken simulieren, dazulernen und autonom Entscheidungen treffen. 

Experte Dr. Frank Wisselink beschreibt drei Haupteinsatzgebiete für Künstliche Intelligenz: Zum einen Dialogprozesse von Mensch zu Maschine, zum Beispiel intelligente Sprachsteuerung. Zweitens Maschine-zu-Maschine-Prozesse, bei denen das KI-System einer Maschine mit Hilfe der Sensorik erkennt, wann Material nachgeliefert oder eine Wartung erfolgen muss. Und letztlich die intelligente Automatisierung: Roboter, die wie Menschen Software bedienen und damit Tätigkeiten in der Verwaltung übernehmen können.

Mensch und Maschine sind miteinander verbunden 

Aus Sicht von KI-Experte Wisselink bleiben Mensch und Maschine auch in Zukunft verbunden: „Menschen und Maschinen haben sehr unterschiedliche Fähigkeiten.“ Während Menschen unerwartete Ereignisse sehr schnell wahrnehmen oder neue Lösungen zu abstrakten Problemen entwickeln könnten, sei Künstliche Intelligenz in unbekannten Situationen verloren. Sie sei gut darin, parallel Aufgaben zu erledigen, standardisierte Tätigkeiten schnell durchzuführen oder große Datenmengen intelligent zu speichern und zu durchsuchen. Menschen könnten bessere Ergebnisse erzielen, wenn sie KI-Systeme bei der Entscheidungsfindung unterstützen.

Ethische Grundsätze sollen Missbrauch vermeiden

Künstliche Intelligenz bietet allerdings nicht nur Chancen. Sie kann auch missbraucht werden: für Gewalt, Spionage oder Manipulation. Um einen nachhaltigen Umgang sicherzustellen, haben die Unternehmen unter dem Dach des Bitkom ethische Grundsätze entwickelt. Demnach darf durch Künstliche Intelligenz niemand zu Schaden kommen, ein friedvolles Miteinander ermöglicht und Menschen in Not geholfen werden, Ressourcen und die Umwelt geschont sowie eine Welt ohne Diskriminierung geschaffen werden.

Die ethischen Grundsätze sowie weitere Informationen über Künstliche Intelligenz sind im Bitkom-Papier „Künstliche Intelligenz – Wirtschaftliche Bedeutung, gesellschaftliche Herausforderungen, menschliche Verantwortung“ festgehalten. 

 

Ansprechpartner

 

Vincent Bergner

Customer Relationship Manager

v.bergner@bitkom-service.de

T: 030.27576-539

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der Bundesbürger sind der Meinung, dass Künstliche Intelligenz als Technologie entscheidend dafür ist, ob deutsche Unternehmen